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Geburtsbericht | Willkommen im neuen Leben

Es ist nicht leicht über das Geburtserlebnis zu schreiben. Gefühle wie eine Achterbahn haben mich in den letzten Wochen begleitet. Gefühle die nicht unbedingt zu den Glücksgefühlen gehörten. Ich möchte keinesfalls den Bericht beschönigen, sondern schreibe meine ehrlichen Gefühle und Erfahrungen hier nieder. Bitte dazu keine Vorurteile.

wie alles begann…. Donnerstag – 26.11.2015

Schwangerschaftsbauch in der 36.SSW Test-Schnupperfee

2 Tage vor der Geburt habe ich mit dem Handy noch ein aktuelles Bauchfoto gemacht. Leider durch die Dunkelheit und des Handys etwas unscharf geworden. Ich habe zu diesem Zeitpunkt insgesamt 8kg zugenommen und wie man unschwer erkennen kann, stand der Koffer auch schon bereit. Ich befand mich in der Woche 35+6 und hatte auf einen Donnerstag den Termin im Krankenhaus zu der Geburtsbesprechung. Ich war ein Sonderfall da ich in der Schwangerschaft eine 4-fache Thrombose bekommen hatte und mich somit 2x täglich mit Clexane spritzen mußte. Von meiner Gyn wurde ich auf ein 24h vollheparinisierte Therapie umgestellt, so das ich nur 1x täglich spritzen sollte. Der Nachteil dabei bestand das das Heparin sich erst nach 24h abbaut.

Da ich zu einer Risikoschwangerschaft gehörte wurde bei der Geburtsplanung nochmal nach dem Baby geschaut. Es war soweit alles in Ordnung und darauf wurde der Muttermund und der Gebärmutterhals angeschaut. Der Muttermund war schon bei 1cm offen (bei der Geburt ist er bei 10cm) und der Gebärmutterhals stark verkürzt. Der Arzt meinte noch zu mir das es jeden Tag losgehen könnte. Aufhalten wollte man die Geburt nicht, da soweit alles in Ordnung scheinte. Da ich wie oben schon beschrieben eine vollheparinisierte Therapie hatte, mußte ich umgestellt werden auf Clexane was nur 12h wirkt. Falls es zu der Geburt kommen sollte, das ich keinen zu hohen Blutverlust erleidete. Leider bekam ich den Termin erst zu Montag wo ich umgestellt werden sollte….. Bis dahin wollte der kleine Mann nicht warten, wie sich bald herausstellte.

Freitag – 27.11.2015 ca 20 Uhr

Ich hatte Abends noch mit meinen Leuten telefoniert und wir flachsten noch rum das das Kind wohl bald kommen wird. Am Samstag wurde ich bei Freunden zum Einklang des 1. Advents eingeladen. Darauf freute ich mich sehr. Im Vorfeld hatte ich 3 Leute zur Auswahl gehabt, die mich zur Geburt begleiten könnte. Ich relaxte auf meinem Bett und stand auf um mir was zu Essen zu machen. Auf einmal lief sehr viel Flüssigkeit unten heraus. Mir war sofort klar das es die Fruchtblase sein mußte. Auf dem Weg zur Toilette verlor ich auch noch den sogenannten Schleimpfropf der den Muttermund verschloß. Panik machte sich breit…. Ich war doch noch gar nicht bereit für eine Geburt… Ich habe doch noch 4 Wochen? In dem Moment wo die Fruchtblase platzte, spürte ich das Kind nicht mehr. Erneute Panik machte sich breit das ich eine Todgeburt erleiden müßte. Tausend Gedanken schossen durch meinen Kopf und ich Griff zum Telefon um meine Leute anzurufen. Der erste Kandidat bekam kalte Füße. Der zweite Kandidat konnte auch nicht, weil sie die Kinder hüten mußte und der Mann gerade zur Arbeit war. Ja was machst Du denn nun? Da ich auch keine Wehen verspürte, wäre ich auch selbst mit Auto ins Krankenhaus gefahren. Das Krankenhaus lag 20Minuten von mir entfernt. Ihr werdet lachen, ja ich wäre sonst selbst mit Auto ins Krankenhaus gefahren. Ich hatte ja keine Wehen!!!!

Die dritte Person, die Manu, war zuerst sehr geschockt gewesen, wo ich sie anrief aber kam sofort zu mir. Natürlich begleitet sie mich denn Ihr größter Wunsch war es ja mal bei einer Geburt bei zu sein. Nur wie kommen wir ins Krankenhaus wenn das Fruchtwasser da unten ständig lief? Es bildet sich nämlich immer wieder neu, damit das Baby nicht erstickt. Die Lösung war ganz einfach: Ich habe von Mylo 1 Windel geklaut und diese unten dazwischengeklemmt. Vorher rief ich noch im Krankenhaus an und eigentlich wollt ich mich noch rasieren. Manu mußte nur grinsen was ich noch alles machen wollte. Nein ich war nur duschen und los gings ins Krankenhaus.

.. ich verspürte immer noch keine Kindsbewegungen

Gegen 22 Uhr sind wir im Krankenhaus angekommen und ich wurde gleich ans CTG angeschlossen um die Herztöne zu überprüfen und die Wehentätigkeiten zu dokumentieren. Ein Glück da war soweit alles ok und ich habe die Herztöne vom kleinen Mann gehört. Ich hatte außer leichte Regelschmerzen keine weiteren Beschwerden. Aber was ist mit der Heparinspritze? Ich spritze immer gegen 22Uhr und die letzte Spritze war somit 24h her. Was für ein tolles Timing.Die Ärztin kam rein und schaute sich das CTG an und meinte das wir wohl am nächsten Tag einleiten werden weil alles sehr unregelmäßig ist mit den Wehen. Innerlich hab ich geflucht weil ich keine Lust hatte auf 22h Wehen oder mehr. Ich hab ja vorab Horrorgeschichten von Erstgebärenden gehört. Auch war der Muttermund nach 2h erst bei 2cm. Die Wehen konnte ich bis dato gut veratmen und ich zählte ständig auf was ich noch erledigen muß. Manu war sehr amüsiert darüber gewesen.

Samstag – 28.11.2015 gegen Mitternacht

Man bot mir an in die Wanne zu gehen, was ich Anfangs erst nicht wollte, aber mich doch dafür entschied. Die Wehen waren auf einmal weg und ich fing wieder an zu fluchen. Das fluchen war sehr oft im Krankenhaus gewesen. Im nachhinein für mich sehr amüsant. Allerdings setzten sich nach 10 Minuten wieder die Wehen ein. Natürlich alles sehr unregelmäßig. Die Wanne war für mich keine Erleichterung und so kletterte ich wieder heraus und hab mich auf die Liege gelegt. Die Hebamme meinte zwischendurch ich soll schlafen. Verdammt nochmal wie soll man schlafen wenn die Wehen immer kommen. Am liebsten hätte ich sie in der Luft zerrissen.

… und auf einmal ging alles sehr schnell

Ich bat die Hebamme mal zu gucken wie weit der Muttermund auf ist. Bat auch um ein Schmerzmedikament denn für mich war eine PDA durch die Thrombose tabu. Sie schaute nach und meinte der Muttermund wäre schon bei 6cm und für ein Schmerzmittel war das zu spät. Wie das war zu spät? Man sagt ja pro 1 cm je 1 Stunde. Ich hab doch noch 4h vor mir? Nein hatte ich nicht. Die Presswehen stellten sich sehr schnell ein und nach 45 Minuten war der kleine Mann auf der Welt. Bei den Presswehen drückte alles sehr nach hinten und ich hatte am Anfang Angst gehabt mich zu entledigen (Ihr wisst schon was ich meine). Allerdings hatte ich zuhause Durchfall gehabt, wo die Fruchtblase geplatzt ist und somit  war meine Angst unbegründet. Mitten bei den Presswehen hatte ich auch keine Lust mehr gehabt und fluchte nur noch rum. Und dann war er da….

am 28.11.2015 um 4:10 Uhr mit 2750g und 50cm Größe.

Laut der Hebamme hatte keiner damit gerechnet das es so schnell ging weil in der kompletten Geburt nur unregelmäßige Wehen bestünden. Ja ich habe nichts anderes erwartet bei meiner Vorgeschichte. Ich tanze ja ständig aus der Reihe.

Babyhand Test-Schnupperfee

… und wo blieben die Glücksgefühle?

Der Kleine wurde mir blutverschmiert und mit Käseschmiere bedeckt auf die Brust gelegt. Ich war ehrlich gesagt total angewidert und froh das sie ihn mir gleich wegnahmen. Ich schämte mich so sehr dafür und wartete auf die Glücksgefühle. Wo waren die? In mir war eine große Leere. Der Kleine fing an zu schreien und die Leere blieb in mir. Ich müßte doch eigentlich jetzt vor Glück weinen? NICHTS!!! Zu Manu meinte ich nur das ich jetzt aufstehen und nachhause fahren könnte. Was für ein schrecklicher Gedanke. Der Kleine wurde sofort rüber in die Neo gebracht weil er Atemschwierigkeiten hatte. Inzwischen warteten wir auf die Plazenta die nach 20Minuten kam. Da mußte auch noch etwas nachgeholfen werden. Mit der Ablösung der Plazenta kam ein Blutschwall aus mir heraus. Die Gebärmutter brauchte auch noch eine Weile bis sie sich verschloss und das Blut lief und lief. Sie brachten aber das bluten zum stoppen und alles war dann soweit ok. Bis ich 2h später Zusammenbrach, auf Toilette. Nach einer Infusion später fühlte ich mich sehr schlapp aber es ging. Ich wurde herüber gefahren zu meinem Sohn und das Gefühl war mehr als befremdlich. Das ist mein Kind? Niemals! Oder doch? Die Gefühle stellten sich nach einiger Zeit doch ein, aber es brauchte einige Tage. Der ganze Stress in der Schwangerschaft war wohl die Ursache. Dann die Schläuche was das Kind hatte. Sowas wünscht man niemanden. Ich habe nur geweint die Tage weil mir das mit dem Kleinen alles so leid tat, das er leidet. Der Kleine mußte ein bisschen auf der Intensivstation bleiben und entwickelt sich nun Zuhause prächtig.

Danke an Manu, die mir so toll bei der Geburt zur Seite stand. Man mußte nicht viel machen, aber der Gedanke, das jemand da ist, reichte schon aus.

Babyfuß Test-Schnupperfee

By Be-my-life

Beate * 34 * Berlin * Powerfrau * Herzensmensch *Fotografie Leidenschaft * Mama eines bezaubernden Sohnes * liebt Überraschungen * nach Deko verrückt

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31 comments

  • annettefunk

    29. Dezember 2015 at 15:13

    Mein erstes Kind- mitten in der Schwangerschaft Nierenbeckenentzündung, Dann Endlich Wehen, ab ins KH, die schickten Den Vater nach Hause weil das ja noch sooo lange Dauern würde (das war um Mitternacht) , er versprach morgens um 9 wieder da zu sein (der Vater des Kindes war pünktlich aber doch zu spät), die ganze Nacht zwischen den Kreissälen gelegen , Fließbandgeburten sozusagen, gegen 6 Hatte die Türkin im Linken Kreissaal entbunden (Ruhe!) , gegen 7 war die Kanadierin fertig, die waren auf der Durchreise *g* .. er kam dann raus auf den Gang wo ich lag und erzählte mir überglücklich von der geburt auf Englisch. Okay… wie gut das ich erst seit 1 Std. die Wehen fast im Minutentakt hatte….
    Irgendwann gegen 8 Uhr bekam ich dann endlich auch Platz im Kreissaal, da bei mir die Fruchtblase nicht freiwillig platzen wollte wurde die einfach mit der Zange gesprengt. Und da ich fix und alle war brauchte ich unterstützung bei den letzten Presswehen; Der Arzt drückt dann das Kind raus (naja so ähnlich jedenfalls) .
    Ich muss sagen ich fand die Geburt brutal und da ich alleine war und keiner so wirklich Zeit für mich hatte auch beängstigend. Ich hab mein Kind erst verweigert und dann am nächsten Tag bin ich hin zum Kinderzimmer und hab ihn mir geholt. Das sind jetzt gute 29 Jahre her…
    Mach dir keinen Kopf, der Rest kommt schon noch – von ganz alleine :*
    PS: Jede Geburt ist anders, aber ich bin froh das ich meine Bande auf „Natürlichen Weg“ bekommen habe und nicht wie es heute üblich zu sein schein mit geplantem Kaiserschnitt

    1. Test-Schnupperfee

      29. Dezember 2015 at 15:24

      Liebe Annette,

      Danke für Dein Erlebnis, was Du mit mir teilst. Ja wir beiden hatten auch einen etwas schwierigen Start, aber heute möchte ich Ihn kaum noch missen. LG

  • Kerstin

    29. Dezember 2015 at 18:45

    Ach Bea, wenn ich schon dieses „Ich müsste doch Glücksgefühle empfinden…“ höre, das ist doch der reinste Mythos und ich wette, viele Frauen reden sich das nach einer Weile schön und kaum eine sprudelt wirklich über vor Glück in dem Moment, wenn das Baby da ist. Trotz der mehr oder weniger 9 Monate ist es ein fremdes Wesen und man muss sich erst aneinander gewöhnen. Zum Glück hatte ich eine Mama, die immer sehr offen und realistisch war. Sie erzählte mir nämlich, dass ihr erster Gedanke bei meinem Anblick ein skeptisches „Aha, und du gehörst jetzt also mir“ war *lach*. So hatte ich nie diese unrealistischen Ansprüche an mich selber. Bei meinen Großen lag ich zwei Tage auf Intensiv und als ich meine Babys auf der Frühchenstation zum ersten Mal besuchen konnte, hatte mein Mann schon den näheren Bezug dazu wie ich, ist ja logisch. Na und? Bei meinem Jüngsten war ich platt wie eine Flunder (1 Stunde Schlaf, bevor um Mitternacht die Fruchtblase platzte und dann nach einer weiteren Stunde alle 3 Minuten Wehen bis morgens um 6). Als sie mir ihn auf den Bauch legten war mein erster Gedanke „Boah, hat der eine hässliche Nase“ (hatte er wirklich, keine Babystupsnase, sondern einen langen Riesenzinken, das hat sich aber schnell verwachsen zum Glück *g*) und mein zweiter „Nehmt den Brocken von mir runter“ (er hatte fast 4 Kilo bei 54cm und ich war so kaputt). Auch nicht so ganz die liebevolle Supermutti, nicht wahr? 😉 Man übernimmt die Verantwortung, dann liebt man sie und dann sorgt man sich sein Leben lang – das bedeutet es, Mama zu sein.
    Liebe Grüße und alles Gute für euch beide
    Kerstin

    1. Test-Schnupperfee

      30. Dezember 2015 at 11:15

      Huhu Kerstin,

      ja deshalb betonte ich das auch mit den Glücksgefühlen die ich nicht hatte. Ich muß so lachen bei deinem Text bezüglich der Nase 🙂 Viele schöne Worte die mich erleichtern lassen. LG

  • Janine

    30. Dezember 2015 at 1:41

    Ich kann da leider nicht mitreden aber ich gratuliere dir von Herzen zu deinem süßen Engelchen!

    1. Test-Schnupperfee

      30. Dezember 2015 at 11:15

      Vielen Lieben Dank Janine 🙂

  • Elke Stiegeler

    30. Dezember 2015 at 9:51

    Liebe BEA, erst einmal meinen Glückwunsch!
    Deine Worte kommen mir sehr bekannt vor und bei mir musste vor fast 13 Jahren ein notkaiserschnitt gemacht werden ( 35 SSW).
    Glücksgefühl? Erst Tage später.
    Am 25.02. feiern wir Elya seinen 13 Geburtstag. Und ich bin mächtig stolz auf meinen jüngsten.
    Wünsche dir viel Glück und Sonnenschein!
    LG Elly Stieg

    1. Test-Schnupperfee

      30. Dezember 2015 at 11:16

      Danke Dir 🙂 Wie gut das hier einige so empfunden haben wie ich. Ich hab mich über meine nicht vorhandenen Gefühle am Anfang sehr geschämt. LG

  • Nicole

    30. Dezember 2015 at 10:14

    Ich lese so „echte“ Berichte immer gerne, da sie nichts beschönigen. Ich hab zwar noch keine Kinder, aber mega Bammel vor dem Ganzen. Und dann noch das mit der Thrombose.. und dass sich die Glücksgefühle oft nicht einstellen habe ich nun auch schon öfter gehört. Aber was ich mich frage: Wo ist denn der Vater des Kindes zb. um dich ins KH zu bringen ohne dass du tausend Leute anrufen musst? Ich bilde mir ein gelesen zu haben in einem früheren Bericht, dass es doch ein Wunschkind war? Sorry bin immer sehr neugierig 😀

    1. Test-Schnupperfee

      30. Dezember 2015 at 11:17

      Liebe Nicole,

      es gibt Themen dazu möchte ich mich nicht äußern. Danke für dein Feedback 🙂

  • Silvana

    30. Dezember 2015 at 10:37

    Hallo liebe Bea, danke, dass du dienen Bericht mti uns teilst. In vielen Dingen erkenne ich mich wieder, und vermutlich auch eine ganze Menge anderer Frauen. Ich weiß auch nicht woher diese ganzen Klischees immer kommen.. Wie sollen die Gefühle vor Glück in einem explodieren wenn man eine blöde Schwangerschaft hatte und eine Geburt die einem schier um den Verstand bringt? Als mein Sohn endlich unten „rausploppte“ war es für mich wunderschön, es gab nichts schneres als wenn plötzlich dieser ätzende Schmerz nach lässt. Es war mir in der Sek. egal, dass er geboren wurde. Ich war einfach glücklich das der Schmerz weg war. Ich kann di rnicht mal sagen ob er sofort geschrien hat – ich habs nicht mitbekommen so erleichtert wie ich war. Dann war da noch die Sache mit dem Muttermund. 1cm pro Stunde? Ich lag 1cm bei 4 Stunden. Ich wollte damals ja um alles in der Welt eine Wassergeburt aber weil meine Wehen auch nicht so wollten wie wir stand ich permanent am Wehentropf… und hey, als eine Blase gesprungen ist… bekam ich auch erst sehr viel später Wehen. Ich glaube Hollywood-Filme etc. geben uns Neumuttis einfach ein viel zu falsches Bild. Von schlechten Geburtsberichten wollen wir kaum was hören und hoffen „Bei mir wird es Anders“. Alle sagen auch immer „AAAACH das wirst du vergessen!“. Ja, das Baby ist das schönste auf dieser Welt. Da verstehe ich den Satz „Ich habe die Liebe meines Lebens gefunden“. Aber darüber hinaus werde ich niemals vergessen was in der Schwangerschaft oder bei der Geburt alles so los war. Aber ja, er macht glücklich. Ihn anzusehen treibt einen manchmal Tränen in die Augen. Und ich hoffe Mylo macht dich ebenso glücklich. Die Zeit vergeht so schnell… morgen wird er schon laufen können 🙂 ich hoffe wir sehen uns bald mal!

    1. Test-Schnupperfee

      30. Dezember 2015 at 11:19

      Liebe Silvana,

      Danke für deine lieben Worte. Ja das Hollywood Klischee hatte ich immer vor Augen. Er ploppt raus und ich fange an zu heulen. Nee da wollt ich lieber meine Sachen packen. Für Manu war das ganze sehr Ereignisreich, für mich eher eine Erleichterung. Aber jetzt Liebe ich ein Moppelchen über alles 🙂 LG

  • Silvana

    30. Dezember 2015 at 10:47

    Hallo Bea ich habe fast das gleiche durch wie du bei mir hat auch meine Hebamme gesagt das sie sowas noch nie erlebt hat mit den sehr unregelmäßigen wehen ein Kind zur Welt zu bringen ( bin auch etwas aus der Reihe getanzt ). Und das mit den Glücksgefühl ist völlig normal ich war zwar glücklich das ich alles hinter mir hatte die Schwangerschaft und Geburt aber echt Angst gehabt vor die Zukunft ob ich das alles auch schaffe mit der kleinen(1 kind) aber wie schon hier geschrieben wurde die Glücksgefühl zu dem Kind wachsen einfach bei dem einem kommen sie gleich und bei dem anderen eben später.
    Ich habe einen Hund und eine Katze und die sind auch wie meine Kinder die ich auch nie missen würde wie meine zwei Töchter erste 12 zweite 6 die (4) würde ich nie wieder her geben. Also die liebe zu Kindern und Tieren wachsen und das von Minute an immer mehr.
    Wünsche euch noch einen guten rutsch ins neue Jahr.
    Es wird alles gut 😉

    LG silvana

    1. Test-Schnupperfee

      30. Dezember 2015 at 11:23

      Vielen Dank für Deine Worte. Ja Tiere kann man genauso lieb habe wie Kinder. Was habe ich geheult als mein Hund damals eingeschläfert werden mußte. LG

  • Claudia

    30. Dezember 2015 at 11:55

    Liebe Bea, ich habe mit Freude deinen sehr ehrlichen Bericht gelesen. Ich habe zwar schon vor 31 Jahren meine einzige Tochter bekommen, aber dieses Erlebnis habe ich natürlich nicht vergessen. Ich habe damals immer wieder geheult vor Glück und konnte das alles gar nicht fassen. Das hat sich auch erst nach einigen Wochen gelegt. Mittlerweile werde ich ja Oma und freue mich „wie Bolle“ auf mein erstes Enkelkind (es wird zu 95% ein Junge). Ich wünsche dir und deinem kleinen süßen Mylo von Herzen alles Gute. Genieß diese wunderbare, wenn auch bestimmt schlaflose, Zeit. Für morgen wünsche ich dir einen guten Rutsch ins Neue Jahr und ich freue mich schon auf viele Informationen und Tips von dir im nächsten Jahr. Alles, alles Liebe, Claudia
    (Ich feiere übrigens morgen in Berlin am Brandenburger Tor – was man sich in meinem Alter alles noch so antut) 🙂

    1. Test-Schnupperfee

      30. Dezember 2015 at 12:11

      Liebe Claudia,
      Danke für Deine Lieben Zeilen. Alles Gute für dein erstes Enkelkind. Brandenburger Tor war für mich schon immer ein Graus. Bei mir gehts ruhig voran. 🙂 LG

  • Sonja

    30. Dezember 2015 at 12:05

    Wow, ein sehr ehrlicher und realistischer Bericht. Ich selbst habe keine Kinder, weiß aber von Freundinnen, dass es bei ihnen auch so war wie bei Dir, wegen diesen Glücksgefühlen.
    Schade, dass die erste Person kalte Füsse bekommen hat. So ein Versprechen hält man doch eigentlich ganz selbstverständlich ein.
    Alles Gute weiterhin für euch! 🙂

    1. Test-Schnupperfee

      30. Dezember 2015 at 12:12

      Liebe Sonja,
      Im Endeffekt bin ich der ersten Person auch nicht böse. Wegen dem Blutverlust war das eh nur was für hartgesottene. Manu war da die richtige. LG

  • Sun

    30. Dezember 2015 at 12:50

    also mit natürlicher Geburt kann ich nicht mitreden, ich hatte bei beiden Kindern geplante KS (beime rsten wegen Beckenendlage und beim 2. dann wegen der „Vorgeschichte“ u auf Empfehlung von versch. Ärzten u Hebamme). ich hatte im Vorfeld viel gelesen/gehört von fehlender Mutetr-Kind-Bindung u hatte wirklich Angst davor, aber beim ersten Schrei der Kleinen liefen die Freudentränen u von dem Augenblick an hab ich beide bedingungslos geliebt, dafür bin ich auch wahnsinnig dankbar 🙂 das macht einem das SchmerzenErtragen in den Tagen nach dem KS um einiges erträglicher…
    🙂

    1. Test-Schnupperfee

      30. Dezember 2015 at 15:29

      Oh na dann bist du eine von wenigen die bei der Geburt weint 🙂 Danke für dein Feedback. LG

  • Maries Testexemplar

    30. Dezember 2015 at 12:57

    Sofortige Glücksgefühle zu empfinden ist meiner Meinung nach völlig überbewertet.
    Auch ich hatte bei Joschua keine sofortigen und ich habe ihn auch nicht gleich bekommen und war ganz froh darüber, das Blut und die Käseschmiere fand ich auch eher eklig wie schön. Beim zweiten war das alles aber ganz anders.
    Ich wünsch euch viele tolle Momente zusammen und vor allem viel Kraft und Energie für alles was noch kommen mag.
    Grüße Marie

    1. Test-Schnupperfee

      30. Dezember 2015 at 15:29

      Vielen Dank Marie für deine Momente. LG

  • Eva O.

    30. Dezember 2015 at 17:08

    Liebe Bea,
    erst einmal herzlichen Glückwunsch und dir und deinem Kleinen alles Glück der Welt.
    Ich glaube bei einer Geburt empfindet jeder anders, so wie die Bedingungen auch anders sind.
    Meine Kinder sind inzwischen schon lange erwachsen und ich bin vierfache Oma, aber die Geburt vergisst man nicht.
    Während meiner ersten schwangerschaft starb mein Vati und es war gefühlsmäßig ein einziges auf und ab.
    Beim zweiten hatte ich mit 4250 g zu kämpfen, aber egal, sie ist heute immer noch die Kleine und ich liebe beide.
    Ich wünsche euch alles Gute und genieß die Zeit… sie werden so schnell groß.
    Liebe Grüße Eva

    1. Test-Schnupperfee

      31. Dezember 2015 at 10:31

      Danke Eva für die lieben Worte. Dir auch alles gute 🙂

  • JJacky

    31. Dezember 2015 at 10:28

    Als mein erster Sohn zur Welt kam, lag ich 20 Stunden in den Wehen. Ich hatte so den Kanal voll, dass ich der Hebamme sagte: „Ich will jetzt nicht mehr, lasst ihn wo er ist, ich will nach Hause.“
    Nachdem er dann endlich „raus“ war, sah er furchtbar verschrumpelt und mit Blut und Käse beschmiert aus. Ein Anblick, der mir damals den Gedanken durch den Kopf jagte: „Wäre er mal besser drin geblieben.“
    Nachdem ich endlich etwas Schlaf gefunden hatte, war er der hübscheste Junge weit und breit und mein Herz so voll Liebe, dass es hätte gut platzen können 🙂
    Ich brauchte also auch etwas, um mir über die Gefühle zu meinem Sohn klar zu werden.
    Bei meinen zwei folgenden Kindern war das dann schon anders. Trotz schwerer Geburten (von wegen: breites Becken = leichte Geburt :-/ ), waren die Mamagefühle gleich da.
    Und als ich bei der Geburt meiner Enkeltochter dabei sein durfte, waren die Glücksgefühle nochmal ganz anders.

    Ich wünsche dir und deinem Sonnenschein viel Gesundheit, viele glückliche Momente und einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2016.

    LG JJacky

    1. Test-Schnupperfee

      31. Dezember 2015 at 10:32

      Oh gott das war so meine angst das ich 20h in den wehen läge. Bei mir waren es zum glück nur 6h. Dir auch alles Liebe 🙂

  • Tanjas Bunte Welt

    31. Dezember 2015 at 17:17

    Gott ist der süß und herzlich willkommen neuer Erdenbürge. Schön das es euch gut geht und ich wünsche dir viele schöne Momente und ein gutes Neues Jahr. Viel Gesundheit und Liebe
    Liebe Grüße
    Tanja

    1. Test-Schnupperfee

      3. Januar 2016 at 12:22

      Vielen Lieben Dank Tanja 🙂

  • Die Checkerin

    10. Januar 2016 at 12:36

    Ach Bea, wie die Zeit rast! Ich dacht gerade ich guck nicht richtig.
    Da ist der kleine schon da! Herzlichen Glückwunsch <3
    Ich hoffe, dass du die Zeit auch ein Stück genießen und mit all dem Gefühlschaos gut zurecht kommst.
    Wünsch Euch alles Glück der Welt!

    1. Test-Schnupperfee

      10. Januar 2016 at 20:03

      Vielen Lieben Dank Sandra 🙂

  • Thrombose in der Schwangerschaft – ein Wettlauf mit der Zeit! – Be-my-life | Mama & Lifestyle Blog

    30. Juli 2017 at 9:33

    […] somit nicht möglich gewesen. Dies habe ich aber in einem gesonderten Bericht geschrieben. Hier könnt Ihr ihn […]

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